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Das Setzen

Ein neuer Weinberg entsteht - das "Setzen" der Reben

Mai - in der Lage "Bremmer Abtei Kloster Stuben"

Im Mai 2002 wurde hier in der Lage "Bremmer Abtei Kloster Stuben" ein neuer Weinberg angelegt, in schöner Umgebung und in Sichtweite der Klosterruine. Und zwar mit zwei noch sehr neuen roten Rebsorten: Cabernet Dorsa und Regent.

Der Regent zeichnet sich besonders durch seine Pilzresistenz aus. Der Cabernet Dorsa ist eine Neuzüchtung und bringt farbintensive Weine mit einem deutlichen Kischaroma. Dabei ist der Cabernet Dorsa noch so neu, dass er nur als Versuchsweinberg angebaut werden darf. Dies heißt, das einerseits nur maximal 1000 Stöcke pro Weingut angebaut werden dürfen. Andererseits muss direkt im Weinberg daneben eine andere, bereits etablierte Rebsorte angebaut werden, damit man ohne Lageneinflüsse die Weine der verschiedenen Eltern vergleichen kann. Denn man darf nicht einfach irgendwelche Rebsorten anbauen, jede neue Rebsorte wird jahrzehntelang getestet. Und nur die allerbesten werden dann zur Weinerzeugung zugelassen.

Die einjährigen, ca. 30 cm langen Rebstöcke werden maschinell gesetzt. Dies geht um ein Vielfaches schneller als die Arbeit per Hand, und gleichzeitig haben wir die Erfahrung gemacht, das die Reben besser anwachsen.

Unten der Pflug für die Furche. Die Reben werden von Hand eingelegt und dann mit einem Rad gesetzt.

Ein kleiner, abgespulter Draht steuert den Zeitpunkt (also den Abstand) der Reben.

Der Abstand der Rebzeilen wird automatisch mit Hilfe eines Lasers gehalten.

Zunächst wird eine ca. 50 cm tiefe Furch in den Weinberg gepflügt, in die die Reben dann eingesetzt werden. Und damit die Reihen gerade werden, das ganze automatisch mit Hilfe eines Lasers gesteuert.

Eine alter Ast eines Weinstocks bildet die Grundlage für eine neue Rebe. Zum Schutz gegen den Alptraum des Winzers (und des Weintrinkers), der Reblaus, werden seit ca. 130 Jahren die Reben auf sog. Unterlage (Amerikanerreben) gepfropft. Es wird das "Edelreis" (die Rebe der eigentlichen Rebsorte) mit einer Unterlage (reblausresistente, amerikanische Rebe) verbunden, die Unterlagen (unten) bildet die Wurzeln. Die Triebe und Äste stammen aus dem Edelreis. So sind die Wurzeln resistent gegen die Reblaus und gleichzeitig bleibt der Sortentypus weitgehend erhalten.

Zum Schutz ist das Oberteil mit den wertvollen "Augen" mit Wachs bedeckt. Die Wurzeln sind auf 10 cm eingekürzt worden. Später werden noch zum Schutz gegen hungrige Rehe, Hasen und Wildschweine, die gerne die jungen Triebe abfressen, Rebschutzrohre über die neuen Reben gestülpt. Und innerhalb der Rebenschutzrohre entsteht derselbe Effekt wie in einem Gewächshaus: es wird wärmer, die Reben wachsen schneller.

An einem kleinen Stahlpfählchen werden die Reben später angebunden, damit sie gerade nach oben wachsen. Schließlich kommen auch noch die Pfähle und die Drähte der Drahtanlagen hinzu.

In steileren Lagen ist das Setzen noch fast reine Handarbeit, für jede Rebe muss ein Loch gegraben werden. Mit Torf wird das Loch halb aufgefüllt, dann wird die Rebe gesetzt und vorsichtig mit Erde bedeckt. Am Schluss wird der Boden leicht festgetreten. Wenn es in den ersten Monaten zu trocken ist, dann müssen die neuen Reben noch ein paar Mal bewässert werden.

In den ersten Jahren muss der Stock ein wenig erzogen werden, damit er gerade und sauber nach oben wächst. Nach 3 Jahren ist der Kindergarten beendet: es kann das erste Mal richtig geerntet werden - und zwar den "Jungfernwein". Danach stehen die Reben noch mindestens 25 Jahre, bevor sie etwas müde werden und weniger Ertrag ergeben. Für besonders gute Weine schätzt man aber auch alte Weinberge mit ihren langen Wurzeln, die alles aus der Erde holen. So können diese besonders guten Weinberge 60 Jahre und älter werden.

So kann in einer Stunde die Arbeit eines ganzen Tages vollbracht werden. Und das dazu noch mit besserem Erfolg.

Neuanlage 2008: Spätburgunder und Weißburgunder

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Neuanlage im Petersberg

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"Etwas" größer, ca. 4 mal so schwer und stark wie unser "Holder"oben: der "Fendt", der der jungen Reben pflanzt

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Ca. 3.000 Junge Reben - vor allem Spätbrugunder und Weißburgunder - haben wir dieses Jahr gepflanzt. In flaschen Weinbergen geht das schnell und sehr erfolgreich maschinell, ein großer Traktor pflügt eine Schneise, in die die jungen Reben dann computergesteuert und lasergenau gepflanzt werden.

In steilen Wein bergen werden die Löcher für die Reben wie seit ewigkeiten per Hacke gegraben. Seit der Römerzeit hat sich dort bei der Pflanzung noch nicht viel geändert, in Museen sind die römischen Grabwerkzeuge zu besichtigen, bis auf die Stahlqualität hat sich dort noch nicht viel getan...

Es dauert mindestens drei Jahre, bis nach einer Neuanpflanzung der erste nennenswerte Ertrag, der sogenannte Jungfernwein, möglich ist. Der Rebstock wird in der Regel wie bereits erwähnt ca. 25 Jahre für den Weinbau genutzt, er kann aber wesentlich älter werden. Der Ertrag geht nach dem 25. Jahr langsam zurück, dafür steigt aber die Qualität der Weine. So sind auch ca. 120 jährige Reben, wie in einem unserer Weinberge, möglich.

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 1996-2022 Christian Amlinger