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Stichwort: Wein-Lagerung

Tipps zum Transport unserer Weine...

Kurze Lagerung: in der Regel kein Problem

Die Lagerung für die nächsten 6 oder 12 Monate ist für Ihren Lieblingswein auch in der Wohnung meist kein Problem. Dafür garantiert unser schonender Wein-Ausbau.

Wenn Sie den Wein länger lagern möchten, dann sollten Sie aber folgende Tipps beherzigen:

1. Temperatur: konstant 8-17°C, möglichst ohne tägliche Schwankungen

Wenn wir die Lagerfähigkeit unserer Weine schätzen, gehen wir davon aus, das die Weine bei denselben optimalen Bedingungen lagern wie bei uns. In unseren voll klimatisierten Lagerräumen ist die Temperatur etwa 8 bis 17°C, die Luftfeuchtigkeit ist etwa 60 bis 70%.

Bei Ihnen daheim wird sicher ein nicht zu warmer Kellerraum die besten Voraussetzungen bieten. Denn noch wichtiger als die Temperatur selber ist es, den Wein vor großen Temperaturschwankungen zu schützen. Im (möglichst tiefen) Keller machen sich die Tagestemperaturunterschiede (Tag/Nacht) nicht so bemerkbar, diese Temperaturwechsel sind bei der längeren Lagerung von Wein sehr schlecht. Jahreszeitliche Schwankungen (bis ca. 6°C) darf man tolerieren.

Bei zu hohen Temperaturen gelagerte Weine entwickeln sich schneller und bauen auch sehr viel schneller ab. Und ab etwa 20°C besteht die Gefahr, dass der Korken aus der Flasche gedrückt wird.

Zu kalte Lagerung und Frost führt zu erhöhtem Ausfall von Weinstein.

2. Liegende Lagerung bei Naturkorken

Weine mit Naturkorken sollten liegend lagern, damit der Korken feucht bleibt. Nur so bleibt Jahreland die Schutzfunktion des Korkens für den Wein optimal erhalten bleibt. Das heißt, dass er den Wein dicht verschließt und Oxidationen verhindert.

Weine mit Drehverschluss, Kunststoffkorken oder Sekte mit Naturkorken können auch stehend gelagert werden. 

3. Dunkel: Lichteinfluss vermeiden

Insbesondere Tageslicht und Neonröhren können Wein, gerade in hellen Flaschen, schädigen und die Aromen schon nach wenigen Wochen abbauen. Wein sollte deswegen wie auch Bier immer dunkel lagern, z.B. auch direkt in unseren Kartons

4. Erschütterungen vermeiden: keine normalen Kühlschränke 

Wenn Sie Weine jahrelang gekühlt lagern möchten, kommen nur Wein-Klimaschränke in Frage.  Diese sind teurer, aber dafür erschütterungsfrei. In einem normalen Kühlschrank sollte man Wein nicht lange lagern, da in diesem die Flasche durch den Kompressor immer leicht erschüttert wird. Normale Kühlschränke vibrieren leicht und können den Wein so Aromen kosten. 

5. Fremdgerüche

Fremdgerüche oder z.B. Ölgeruch im Heizungskeller können sogar im Wein schmeckbar werden und deswegen sind Räume, in denen Öl oder Chemikalien gelagert werden, ungeeignet. Oder möchten Sie einen Riesling mit Heizölnoten ;-)?

Lagerräume bei Ihnen zuhause

Hier kurz geeignete Lagerräume, zuerst die guten, dann die weniger guten:

  • Wein-Klimaschrank
  • tiefer Natursteinkeller oder Keller mit Lehmboden mit gleichbleibender, tiefer Temperatur und guter Luftfeuchtigkeit
  • unbeheizter Kellerraum ohne Fenster mit gleichbleibender Temperatur (kühl)
  • unbeheizter, oberirdischer, frostfreier Raum (Flur),
  • wenig beheizter Raum (für kurze Lagerung, 3-6 Monate, z.B. Schlafzimmer, im Schlafzimmerschrank, unterm Bett (nicht bei Fußbodenheizung ;-))

Wenn kein Keller vorhanden ist, würde ich einen wenig beheizten Raum vorschlagen. Dann sollte einfach öfters in kleineren Mengen bestellt werden.

Tipp bei leichten Korkgeschmack:

Was man im Internet alles liest: Ein Tipp zu Behandlung von leichten Korkgeschmäckern: Einfach den Wein mit klarer Frischhaltefolie in Kontakt bringen: den Wein und ca. 30x30cm Frischhaltefolie einfach in eine Schüssel oder eine Dekantierkaraffe geben. Nach 15-60 Minuten ist der Korkgeschmack wenn nicht schon ganz weg, so doch wenigstens reduziert (selber ausprobiert). Allerdings leiden auch andere Weinbestandteile unter der Prozedur, und ich weiss nicht, welche Bestandteile aus der Folie in den Wein gelangen (Weichmacher?). Anscheinend wird aber das TCA (oder Trichloranisol) aber von der Folie gebunden.

Für lange Lagerung: Luftfeuchte: höher ist besser

Bei extrem langer Langerung, also über 5 Jahre, wird auch die Luftfeuchte interessant. Sie sollte über 35%, im Idealfall über 70% betragen.

Wichtig ist dies wegen dem Naturkork, da dieser bei zu geringer Luftfeuchte austrocknet und undicht wird. Und auch die Füllhöhe leidet unter zu geringer Luftfeuchte, weil zu viel vom Inhalt(Alkohol und Wasser) verdunstet.

In alten, aus Stein gebauten Kellern ist oft die Feuchte kein Problem. In neuern, trockenen Betonkellern kann es dagegen nötig sein, die Luftfeuchte zu erhöhen. Und Heizungskeller sind auch wegen der Luftfeuchte für längere Lagerung tabu.

Messen kann man die Luftfeuchte z.B. mit einem Haar-Hygrometer, nach der Eichung (in nasse Tücher einwickeln und dann auf 100% einstellen) misst dieser die relative Luftfeuchte. Diese sollte möglichst konstant für die lange Lagerung bei über ca. 70% liegen.

Zu beachten ist, dass die relative Luftfeuchte bei Erwärmung sinkt und steigt, wenn es kälter wird. Zum Steigern der Luftfeuchte kann man feuchte Tücher aufhängen oder einen Eimer Wasser in den Keller stellen. Ton-Röhren oder ähnliches sollen wenig bringen. Ein Tipp von einem anderen Weinkenner zur Verminderung der Luftfeuchte: kühles Kupferblech in den Keller bringen, an dem sich überschüssiges Wasser auskondensiert. Oder dann, wenn draußen die Luftfeuchte geringer ist, einfach die Kellertür aufmachen.

Nachteil einer hohen Luftfeuchte ist es, dass die Etiketten etwas leiden werden oder sich ablösen, eventuell auch Schimmelbildung. Dem kann mit Klarlack vorgebeugt werden. Auch können die Korken mittels Siegellack geschützt werden.

Damit Ihre Weine in der Flasche bleiben

Warum Flaschen "schwitzen" - Tipps zur Lagerung Ihrer Weine

Unsere Weine werden - um sie zu schonen - bei ca. 10°C gefüllt. Im Physikunterricht lernten wir, das sich Flüssigkeiten zusammenziehen, wenn sie kalt sind, und ausdehnen, wenn sie erwärmt werden. So natürlich auch der Wein, und das mehr als Wasser, da sich der Alkohol stärker ausdehnt (in vielen Thermometern ist auch Alkohol zur Messung enthalten).

So dehnt sich also auch der Wein aus, wenn er erwärmt ist. Aber irgendwann ist dem Ausdehnen der Kork im Wege - der Wein dehnt sich, wenn er noch stärker erwärmt wird (ca. 30°C aufwärts - z.B. im heißen Kofferraum) noch stärker aus und es laufen schließlich ein paar Tropfen aus. Auch kann dieser hohe Druck in der Flasche zu Korkgesschmack führen.

Deswegen ist bei unseren Weinen mindestens 20mm Zwischenraum zwischen Wein und Kork vorhanden - dies ist kein Geiz von uns, sondern absolut notwendig. 0,75 Liter Wein mit 10% Alkohol dehnt sich um ca. 0,2ml je °C aus. Dies entspricht bei dem engen Flaschenhals schon ca. 0,7mm Höhe! Also dehnt sich der Wein bei Erwärmung von 10°C auf z.B. 50°C im heißen Auto um 2,8 cm aus - schon viel zu viel!

Übrigens finden Sie an den meisten Flaschen unten eine Millimeter-Angabe. Sie gibt an, wie weit die Flasche bei 20° C mit Wein befüllt werden muß, damit genau 0,75l enthalten sind. Die Millimeter geben die Höhe vom höchsten Punkt der Flasche bis zum Flüssigkeitsspiegel an.

Unser Tipp: Lagern Sie die Flaschen also nicht zu warm - bitte zuerst die Flaschen, dann die Koffer aus dem Kofferaum räumen...

Lagerung von Sekt

Man hört sehr oft, da nach dem degorgieren die Hefe den Sekt nicht mehr vor der Oxidation schützt und deswegen Sekte und Champagner nur 2 Jahre lagerfähig sind.

Dies gilt nur für einerseits Billigsekte (nicht handgerüttelt mit wenig oder sogar zugesetzter Kohlensäure) und auch andererseits teils sehr gereifte Champagner, die eh schon fast oxidiert mit wenig SO2 degorgiert werden, halten eher kurz, dann die angegebenen 2-3 Jahre.

Da bei unseren Sekten viel CO2 vorhanden ist und sie nicht zu spät degorgiert werden, halten unsere Sekte und auch andere gute Sekte/normale Champagner unserer Erfahrung nach ca. 4-5 Jahre ohne Probleme - bei guter Lagerung:

  • kühl ohne Schwankungen, 8-14 °C
  • dunkel
  • stehend ist eher besser bei unseren mit Naturkorken verschlossenen Sekten 
  • und ohne Erschütterungen d.h. nicht im normalem Kühlschrank.

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