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Neefer Petersberg

Seit Jahrtausenden ein Ort der Geschichte

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Mehr zur Weinlage Neefer Petersberg...

Der Petersberg ist der Felskopf über der Halbinsel Stuben, der Stelle, wo die Mosel durch den gegenüberliegenden Calmont in die engste Schleife gezwungen wird.

Die günstige Lage machten diesen Bergrücken schon vor Jahrtausenden interessant.

3. bis 5. Jhd: Die Römer. Spätrömische Befestigungsanlage

Unter Kaiser Konstantin wurden gegen Ende des 3. Jhd. zum Schutz damaligen römischen Kaisersitzes in Trier an zahlreichen Stellen im Moseltal Befestigungen zum Schutz der Kaiserresidenz angelegt, so auch am landschaftlich und taktisch günstig gelegenen heutigen Petersberg.

Zahlreiche Funde belegen diese militärische Nutzung: gekennzeichnete Ziegel, Gürtelschnalle, Pfeilspitzen, Messerscheiden und auch das damalige typischen, verzierte rotglänzende Militärgeschirr.

Auch in der Landschaft sieht man noch heute die Spuren der Befestigungsanlage, sei es in den Fels gehauene Kammern, ein Geländeabsatz als Teil der Befestigungsmauer oder, von Neef aus kommend 30m vor der Petersbergkapelle, ein Abschnittsgraben.

Münzen und ein Schlüssel aus der Römerzeit, die auf dem Petersberg gefunden wurden. Das Schloss oder die Schatztruhe zu dem Schlüssel wartet noch auf den Finder...

Diese Befestigung bestand bis zum Ende des römischen Reiches in der zweiten Hälfte des 5. Jhd., was sich durch zahlreiche Münzenfunde nachweisen lässt. Von Schlachten ist allerdings nichts überliefert, und es ist zu hoffen, dass die römischen Soldaten von Ihrem Platz nur die Aussicht auf die schöne Landschaft genossen und den heimischen Wein tranken, als mit den "Barbaren" zu kämpfen.

Ein weiteres Mal fand der Petersberg, hier der Aussichtspunkt Eulenköpfchen, dann im 20. Jhd. während des Endes des zweiten Weltkrieges militärische Verwendung. Eine Flak-Stellung schützte die nahe Eisenbahnbrücke Eller und den Neefer Tunnel. Sie war heftig umkämpft und konnte die Zerstörung der Brücke, wie auch die Bombenangriffe auf Neef und die Eisenbahnstrecke nicht verhindern.

Ein interessanter Plan findet sich unter http://www.calmont-mosel.de

6. bis 8. Jhd: Die Franken. Der fränkische Friedhof auf dem Petersberg

Bei der Neuanlage von Weinbergen während der weinseligen 1960er Jahre wurden erstmals fränkische Gräber gefunden. Nachdem illegale Grabungen verzierte römische Grabplatten, die von den Franken vom römischen Friedhof wiederverwendet wurden, zu Tage brachten, wurde dann ab 1973 durch die archäologische Denkmalpflege das Gräberfeld untersucht und aufgenommen.

Dabei fanden sich immerhin 89 Gräber eines größeren Friedhofes, sowie zahlreiche wertvolle Grabbeigaben wie silbertauschierte Gürtelteile, Sax (einschneidiges Schwert), Messer und Glasbecher. Diese Funde konnten ins 6. bis 8. Jhd. nach Christus datiert werden.

Die Toten wurden teilweise in den Schieferfels gehauene Gruben oder in die einfach noch mal verwendeten römischen Sarkophage gebettet. Eventuell wurde der Friedhof schon von den Römern genutzt, worauf einzelne Funde hinweisen. Der Friedhof könnte zu einem unterhalb gelegenen Hof oder Weingut gehört haben, aus dem später das Kloster Stuben hervorging.

Ab dem 8. Jhd. wurde der Friedhof auf seinen heutigen Platz verlegt, eine vermutete Holzkirche bildete den Ursprung der heutigen Petersbergkapelle.

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Römische Grabplatten mit achterförmig aufgebundenen Reben. Foto aus dem Buch "Von Bacchus und Sucellus" , vgl. http://www.calmont-mosel.de

ab dem 12. Jhd: Das Mittelalter. Die Petersbergkapelle

Die Kapelle, dem hl. St. Petrus geweiht, wurde bereits 1190 urkundlich erwähnt. Sie war einst (wie für den Zeller Krampen die Marienburg) Pfarrkirche für die ganze Umgebung. Von der Kapelle leitet sich dann auch der heutige Name des Berges ab. Als  alte Pfarrkirche von Neef wurde Sie dem Kloster Stuben einverleibt, dies geschah durch den durch Erzbischof von Trier Johann I. (* um 1140, Erzbischof 1190, †15. Juli 1212)

Teile des heutigen Baues, so der Chor, stammen noch aus dem 12. bis 13. Jhd. Der Größte Teil, so das Langhaus, stammt aus dem 16. bis 17. Jhd. Sehenswert ist der Steinaltar mit dem hl. St. Petrus und Paulus sowie den Heiligen Sebastian und Rochus sowie ein Vesperbild und das Bildwerk aus dem 17. bzw. 16. Jhd.

Denselben Weg wie seit Jahrtausenden wird jeder Neefer einmal gehen, auch heute noch werden die Toten hoch oben über dem Dorf an demselben ruhigen und schönen Platz (fast schon nicht mehr von dieser Welt) bestattet. Bis zum Wegausbau im 20. Jhd. mussten die Toten dabei den steilen Weg hoch getragen werden, da überlegt man sich gleich zweimal, ob man sterben will... Und an der letzten Kurve wurde der Sarg noch mal mit dem Kopf in Richtung Neef gedreht, damit der Tote einen letzten Blick auf seine Heimatgemeinde werfen konnte.

Legenden

Um die Errichtung dieser Kapelle rankt sich eine von Generation zu Generation weitergegebene Legende. Natürlich wollen wir Ihnen diese nicht vorenthalten:

Als einmal vor langer Zeit in Neef das alte Gotteshaus baufällig geworden war, fassten die Neefer den Entschluss, es abzureißen, um an seiner Stelle eine größere und schönere Kirche zu errichten. Alle Einwohner, ob jung oder alt, halfen bei den Arbeiten und brachten das Baumaterial herbei, und am Abend lagen große Haufen von Steinen und Balken am Ort, wo die neue Kirche entstehen sollte. Als aber am nächsten Morgen die Steinmetze mit der Arbeit beginnen wollte, war der Bauplatz leer. Holz und Steine waren verschwunden.

Die Neefer suchten überall aufgeregt nach dem Baumaterial, und schließlich fanden sie es: hoch oben über dem Dorf auf dem Petersberg lag es, fein säuberlich zu großen Haufen aufgeschichtet. Die Bewohner dachten an einen übermütigen Bubenstreich oder an einen Scherz von Leuten aus den Nachbarorten, und unverdrossen schleppten die fleißigen Neefer die Baumaterialien auf den alten Platz, unten im Tal, zurück.

Am nächsten Morgen war das Geschrei groß, denn alle Mühe war vergebens: alles lag wieder oben auf dem Berg. Jetzt wurde die Sache geheimnisvoll, denn niemand war dabei beobachtet worden, wie er die schweren Holz- und Steinhaufen weggeschleppt hatte. Nicht einmal die Hunde hatten angeschlagen. Nun wollte man mit eigenen Augen sehen, wer sich hinter dem Spuk verbarg und stellte in der dritten Nacht die kräftigsten und mutigsten Männer des Dorfes als Nachtwache auf. Rings um den Bauplatz versteckten sie sich, hinter Büschen und Bäumen und in den engen Winkeln und Ecken des alten Ortes.

Bis Mitternacht blieb alles ruhig, und die ersten wollten schon nach Hause gehen. Der Bauplatz lag friedlich und still im fahlen Mondlicht. Doch dann zogen sich die Wolken auseinander, und aus dem Himmel stiegen leuchtend-helle, weiße Gestalten hinab auf die Erde. Sie ergriffen ohne Mühe das Holz und die Steine und trugen alles durch die Luft bis oben auf die Bergspitze.

Nun begriffen die Neefer den Wink Gottes: von hoch oben über dem Ort sollte die Kapelle über den Ort wachen. Und so folgten die Neefer dem Weg der Engel und bauten frohgemut das kleine Kirchlein, die Petersbergkapelle, die noch heute inmitten des stillen Friedhofs an der Stelle steht, die Gott durch dieses Wunder gezeigt hat.

Ansichten damals...

1927

1900

1957

(Quelle: mit freundlicher Genehmigung Bremm-Mosel.de)

Blick vom Petersberg auf Neef

... und heute

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Renovierte Kapelle

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Letzte Station des Kreuzweges kurz vor der Kapelle

Die Weine

Weine aus dem Petersberg

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